Christian Middendorf/ August 31, 2025

Seit GLUON, der Software auf der unser Freifunknetz basiert, mit der Version v2023.2 ein Zwischenspeichern für die Namensauflösung (DNS) auf den einzelnen Knoten bietet haben wir die Einstellungen dafür noch nicht getunt.

DNSMASQ bietet wie die meisten Softwarepakete einige Optionen… z.B.

  • Alle DNS Server gleichzeitig anfragen – der schnellste hinterlegte gewinnt (uci set dhcp.@dnsmasq[0].allservers=’1′)
  • Mehr Einträge im Cache vorhalten (uci set dhcp.@dnsmasq[0].cachesize=’10000‘)
  • Schnelle Upstram DNS Server hinterlegen (uci add_list dhcp.@dnsmasq[0].server=’1.1.1.1′)

Wie bei allen Optimierungen haben Veränderungen meist nicht nur positive Auswirkungen, sondern werden erkauft durch kleinere oder größere Nachteile, die man nicht immer gleich vollständig überblickt.
Es wird also noch spannend.

Am Ende soll vor allem ein stabiles und reaktionsschnelles Netz bereitstehen denn die Wünsche und Erwartungshaltung verändert sich schnell. Ging es am Anfang primär darum kostenloses Internet an vielen Orten einfach verfügbar zu machen kommen gerade von den regelmäßigen Nutzern vermehrt Fragen zur Qualität auf. Bandbreite, Reaktionsgeschwindigkeit, Reichweite und Durchdringung für eine „Überall-Verfügbarkeit“ werden wichtiger. Somit werden wir wohl vermehrt an Stelle der Nachnutzung gebrauchter Hardware auf leistungsstarke, moderne Geräte setzen, mit modernen WLAN-Standards, mehr Speicher und schnelleren Prozessoren.

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